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Samstag, 27. Oktober 2007
Ein unvergesslicher Geburtstag
silvia dittrich, 09:23h
Und wieder neigt sich eine Woche dem Ende zu und ein neues Wochenende beginnt. Diesmal ist es allerdings nicht so richtig abgegrenzt wie sonst, da wir ja im Prinzip die ganze Woche frei hatten. So entspannend waren die Tage allerdings nicht. Gefüllt mit Nachrichten schauen, hoffen und bangen, dass wir unser Auslandssemester auch wie geplant weiterführen können und nicht abbrechen müssen, weil vielleicht der Campus auch noch Feuer fängt. Aber jetzt scheint sich die Lage zu entspannen und am Montag haben wir hoffentlich auch wieder Uni. Heute war ich das erste mal in dieser Woche mal wieder außerhalb des Campus. Die Luft ist jetzt etwas besser, aber von guter Luft kann man natürlich noch nicht reden. Im Ikea haben wir heute ein wenig Maries Heimweh gestillt und sie hat sich mit schwedischen Süßigkeiten und Nahrungsmitteln eingedeckt. Aber wie ich sehe, wollt ihr von meinem Geburtstag hören, den hatte ich in der Aufregung ganz vergessen.
Also... Es war einmal . . .:) ein Mädchen, das den Ozean über alles liebte und die Zahl zweiundzwanzig als Glückszahl betrachtete (wer mag das wohl sein ;) ) und so stand ziemlich schnell der Entschluss fest, dass diese beiden verbunden werden mussten. Deswegen sind wir am Sonntag Abend (21.10. hier) zum Coronado Beach gefahren und haben mitten auf dem einsamen Strand vor dem Ozean und das beleuchtete Coronado Hotel im Hintergrund ein Geburtstagspicknik gemacht. Dabei hab ich die anderen drei (ich war mit Komi, Mickey und Miwa) ein wenig beeindruckt, weil ich an alles gedacht hatte, aber niemandem etwas gesagt habe und so am Strand mit immer neuen Überraschungen auftrumpfen konnte (ich glaub das hab ich mir bei meinem Papi abgeguckt ;) ). So zog ich nämlich zum Beispiel meinen MP3 Player raus, schloss ihn an Batteriebetriebene Miniboxen an und sorgte für die perfekte musikalische Untermalung. Das war echt traumhaft und nach deutscher Zeit hatte ich ja schon seit ein paar Stunden Geburtstag. Bevor wir dann zurück zum Dorm sind hab ich es mir aber natürlich nicht nehmen lassen noch einmal ausgelassen im einsamen Meer herumzuspringen. Zurück im dorm hab ich dann pünktlich um Mitternacht mit Komi, Marie und Jung angestoßen und mein Geschenk von ihnen bekommen (Kette und dazupassende Ohrringe und einen SDSU Teddy). Dann haben wir noch ein wenig gequatscht, Nacho mit Guacamole gegessen und Film geguckt. Nach dem schlafen gehen, bin ich dann zur Uni und der Wahnsinn mit dem Feuer hat angefangen. Von da an hab ich mich eigentlich nicht mehr wie Geburtstag gefühlt, aber eines ist klar: diesen Geburtstag werde ich bestimmt nie vergessen.
ganz liebe Grüße. eure silvi

am Coronado Beach (mit Mickey). So ein Blitz in der Dunkelheit kann halt doch ganz schön erschrecken, aber das in der Mitte war mein Geburtstagskuchen :)

und das ist mein Geburtstagsballon :)

auch wenn man es vielleicht gerade nicht so gut sieht, aber ich steh grad im Meer

mit all meinen Geschenken: Kette, Ohrringe, Teddy und Ballon :)
Also... Es war einmal . . .:) ein Mädchen, das den Ozean über alles liebte und die Zahl zweiundzwanzig als Glückszahl betrachtete (wer mag das wohl sein ;) ) und so stand ziemlich schnell der Entschluss fest, dass diese beiden verbunden werden mussten. Deswegen sind wir am Sonntag Abend (21.10. hier) zum Coronado Beach gefahren und haben mitten auf dem einsamen Strand vor dem Ozean und das beleuchtete Coronado Hotel im Hintergrund ein Geburtstagspicknik gemacht. Dabei hab ich die anderen drei (ich war mit Komi, Mickey und Miwa) ein wenig beeindruckt, weil ich an alles gedacht hatte, aber niemandem etwas gesagt habe und so am Strand mit immer neuen Überraschungen auftrumpfen konnte (ich glaub das hab ich mir bei meinem Papi abgeguckt ;) ). So zog ich nämlich zum Beispiel meinen MP3 Player raus, schloss ihn an Batteriebetriebene Miniboxen an und sorgte für die perfekte musikalische Untermalung. Das war echt traumhaft und nach deutscher Zeit hatte ich ja schon seit ein paar Stunden Geburtstag. Bevor wir dann zurück zum Dorm sind hab ich es mir aber natürlich nicht nehmen lassen noch einmal ausgelassen im einsamen Meer herumzuspringen. Zurück im dorm hab ich dann pünktlich um Mitternacht mit Komi, Marie und Jung angestoßen und mein Geschenk von ihnen bekommen (Kette und dazupassende Ohrringe und einen SDSU Teddy). Dann haben wir noch ein wenig gequatscht, Nacho mit Guacamole gegessen und Film geguckt. Nach dem schlafen gehen, bin ich dann zur Uni und der Wahnsinn mit dem Feuer hat angefangen. Von da an hab ich mich eigentlich nicht mehr wie Geburtstag gefühlt, aber eines ist klar: diesen Geburtstag werde ich bestimmt nie vergessen.
ganz liebe Grüße. eure silvi

am Coronado Beach (mit Mickey). So ein Blitz in der Dunkelheit kann halt doch ganz schön erschrecken, aber das in der Mitte war mein Geburtstagskuchen :)

und das ist mein Geburtstagsballon :)

auch wenn man es vielleicht gerade nicht so gut sieht, aber ich steh grad im Meer

mit all meinen Geschenken: Kette, Ohrringe, Teddy und Ballon :)
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Donnerstag, 25. Oktober 2007
Einsam und vom Feuer umschlossen
silvia dittrich, 05:18h
Hallo ihr Lieben. Das Feuer bei uns hat sich zum Glück wieder beruhigt (wir sehen jedenfalls keines mehr), aber um uns herum lodert es noch kräftig. Laut Aussagen der Zeitung brennt 1/4 des Staates Kalifornien und das alles hier unten in Südcalifornien (Los Angeles und San Diego). Draußen ist es zur Zeit sehr heiß, stickig und verraucht. Also nicht gerade zum rausgehen. Die Uni wurde für die ganze Woche geschlossen und so sind alle Studenten nach Hause gefahren und wir (die internationalen Studenten) sind die einzigen die noch da sind. Es ist jetzt richtig einsam hier. Wir können jetzt um jede beliebige Uhrzeit unsere Wäsche machen und bekommen immer ne freie Waschmachine (was sonst nur mitten in der Nacht klappt) :).
Viel zu erzählen gibt es jetzt natürlich nicht, da wir nicht viel machen können. Hab heute mit Matzes Hilfe meinen Computer wieder von der Schlafkrankheit geheilt (der war sooo langsam) und angefangen mal meinen Trip nach dem Semester zu planen, aber das waren auch schon meine Highlights. Mein Ausgang war heute 1 Minute bis zur Cafetaria und zurück (und das hat schon gereicht mit der schlechten Luft) und mein Event war Waterworld zusammen mit Marie gucken (da haben wir ja die Kulissen in den Universal Studios gesehen). Ihr seht also, sehr ereignisreich. Hoffe mal das wird alles bald wieder besser. Ich glaub heute Abend werd ich mich mal an mein nächstes Paper machen. Das hat zwar noch eineinhalb Wochen Zeit, aber dann hab ich halt später keinen Stress und kann es getrost noch fünfmal umschreiben :).
Okay. Feuerfotos gibts heut keine. Davon hab ich genug und ihr seht die ja bestimmt auch zur Genüge im Fernsehen. Deswegen zeig ich euch mal, wie Los Angeles noch vor 10 Tagen aussah.
bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

das Diner in dem wir in L.A. Hollywood gegessen haben

Citywalk

Union Station

Wohnhaus in Pasadena

immer der Sonne entgegen
Viel zu erzählen gibt es jetzt natürlich nicht, da wir nicht viel machen können. Hab heute mit Matzes Hilfe meinen Computer wieder von der Schlafkrankheit geheilt (der war sooo langsam) und angefangen mal meinen Trip nach dem Semester zu planen, aber das waren auch schon meine Highlights. Mein Ausgang war heute 1 Minute bis zur Cafetaria und zurück (und das hat schon gereicht mit der schlechten Luft) und mein Event war Waterworld zusammen mit Marie gucken (da haben wir ja die Kulissen in den Universal Studios gesehen). Ihr seht also, sehr ereignisreich. Hoffe mal das wird alles bald wieder besser. Ich glaub heute Abend werd ich mich mal an mein nächstes Paper machen. Das hat zwar noch eineinhalb Wochen Zeit, aber dann hab ich halt später keinen Stress und kann es getrost noch fünfmal umschreiben :).
Okay. Feuerfotos gibts heut keine. Davon hab ich genug und ihr seht die ja bestimmt auch zur Genüge im Fernsehen. Deswegen zeig ich euch mal, wie Los Angeles noch vor 10 Tagen aussah.
bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

das Diner in dem wir in L.A. Hollywood gegessen haben

Citywalk

Union Station

Wohnhaus in Pasadena

immer der Sonne entgegen
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Dienstag, 23. Oktober 2007
Feuer voraus
silvia dittrich, 22:33h
Wow, was für eine Nacht. Normalerweise schreib ich ja nicht so schnell hintereinander, aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen :). Außerdem sind wir hier ans Dormitory gefesselt, denn rausgehen sollte man zur Zeit nicht, das könnte ziemlich ungesund sein. Heute Nacht konnten wir die riesigen Flammen sehen und beobachten, wie sie sich den Hügel hinauf und wieder herabfressen. Das war so unheimlich, vor allem, weil nur noch Spring Valley zwischen uns und den Hügeln liegt (das ist aber zum Glück etwas größer und da wohnen auch ganz viele Menschen, also hat man alles dafür getan, dass die Flammen nicht auf die Wohnhäuser übergreifen). Mit so einer Aussicht und dem flauen Gefühl im Magen, dass man vielleicht evakuiert werden muss, ließ es sich natürlich nicht so gut schlafen und so bin ich erst halb vier ins Bett gegangen. Nach Papas Rat hab ich mir den Wecker auf um sechs gestellt und gecheckt was das Feuer macht. Da konnte ich dann schon kaum noch Flammen sehen (sah aus, als ob alles geglüht hat) und jetzt sieht man gar nix rotes mehr, sondern nur noch ne Menge Rauch (kann aber auch ein wenig dadurch bedingt sein, dass es jetzt hell ist). Aber immerhin sieht es jetzt nicht mehr so gefährlich aus wie heute Nacht. Nur die Luft hat sich nat+ürlich enorm verschlechtert und ich hab schon ein leichtes Kratzen im Hals (aber wahrscheinlich von gestern, denn heute war ich noch gar nicht draußen und wir haben das Fenster zu). Okay, soviel erst mal zur Berichterstattung. Bin mittlerweile ganz zuversichtlich, dass wir unser Lager hier erst mal nicht räumen müssen. ganz liebe Grüße. bis bald. eure silvi

so sah es am Anfang aus, als das Feuer noch hinter dem Hügel war

und so als es dann über den Hügel drüber in unsere Richtung kam

das ist alles aus unserem Fenster raus fotografiert. Deswegen ist die Quaöität auch nicht so gut, weil wir es nicht aufgemacht haben wegen dem Rauch

so sah es am Anfang aus, als das Feuer noch hinter dem Hügel war

und so als es dann über den Hügel drüber in unsere Richtung kam

das ist alles aus unserem Fenster raus fotografiert. Deswegen ist die Quaöität auch nicht so gut, weil wir es nicht aufgemacht haben wegen dem Rauch
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Inferno in Südcalifornien an meinem Geburtstag
silvia dittrich, 05:53h
Hallo. Für alle, die Nachrichten gesehen haben hier erst einmal die Nachricht: mir geht es gut. Heute ist mein Geburtstag aber irgendwie ist das gerade das letzte worauf ich mich konzentriere (obwohl ich mich natürlich sehr über all eure lieben Glückwünsche gefreut habe), denn die Hitze hier und der nicht vorhandene Regen haben seinen Preis: beinahe ganz Südkalifornien scheint in Flammen zu stehen. Es ist echt der Wahnsinn. Überall steigen Rauchwolken um uns herum auf (wir können das richtig aus unserem Fenster beobachten). Governeur Schwarzenegger hat den Notstand ausgerufen und war heute in San Diego, da hier zur Zeit das schlimmste und unberechenbarste Feuer (das Wichita Creek Feuer) ist. Das hat heute auch Wohnhäuser in Bernardo Rancho (ein Stadtteil von San Diego) niedergebrannt. Die Bilder sahen echt grauenvoll aus. Zur Zeit ist das Feuer noch ca. 6km von uns entfernt hinter dem Hügel, aber wir können es von hier aus beobachten und sozusagen sehen, ob es gefährlich für uns wird, aber sie haben uns erst einmal zugesichert, dass wir hier vorerst sicher sind. Wir sind hier wie so eine Insel, da nördlich, westlich und südlich von uns Feuer wüten. Der einzige freie Weg hier ist sozusagen der Ozean. Etliche Straßen, Busse und Schulen wurden geschlossen und heute Mittag haben sie auch unsere Uni, die San Diego State University, geschlossen (erst mal für heute und morgen) Das heißt, die einzigen Leute, die sich noch hier auf dem Campus aufhalten dürfen, sind die, die hier wohnen (wir) und wir sid strengstens dazu angehalten uns so gut wie nicht draußen aufzuhalten, wegen dem ganzen Rauch und der schlechten Luft (wir haben heute zum ersten Mal seit zwei Monaten unser Fenster geschlossen. Die Luft riecht echt richtig eklig und ist total stickig). Eine Notfall Tasche mit all meinen wichtigen Papieren und ein paar Klamotten steht gepackt gegenüber der Tür, für den Fall, dass der starke Wind (welcher die Feuer zur Zeit ein wenig unberechenbar macht) die Feuer zu uns trägt und wir evakuiert werden müssen. Das ist schon alles irgendwie sehr komisch. Sonst kennt man solche Riesenbrände immer nur aus dem Fernsehen und auf einmal ist man mittendrin und das alles an meinem Geburstag. Den werd ich wohl so schnell nicht vergessen. Aber so wie es scheint ist es auch nicht nur ein normaler Buschbrand, sondern der schlimmste, den sie in dieser Region je hatten. Von daher ist man schon ganz schön skeptisch (vor allem da man die riesigen Rauchwolken von dem Feuer ja von hier sehen kann).
Okay, aber alles in allem kann ich euch erst einmal versichern, dass es mir hier gut geht und wir laut den Nachrichten auch gerade nicht in einer unmittelbaren Gefahrenzone sind.
Von dem Rest meines Geburtstags will ich jetzt aber grad nicht schreiben, da mir das so banal vorkommt grad. Vielleicht morgen. Also bis dann. ganz liebe Grüße aus dem heißen Californien :). eure silvi

aufsteigender Rauch von der Feuerfront im Süden (das Foto ist von unserem Fenster aus fotografiert, das ist zur Zeit unsere Aussicht)

das sind keine zweiten Berge, sondern Rauchwolken (auch aus unserem Fenster)

das sind wirklich keine Wolken, sondern das ist alles Rauch und man riecht es auch total (wieder aus unserem Fenster, wir bewegen uns zur Zeit nicht so wirklich fort)
Okay, aber alles in allem kann ich euch erst einmal versichern, dass es mir hier gut geht und wir laut den Nachrichten auch gerade nicht in einer unmittelbaren Gefahrenzone sind.
Von dem Rest meines Geburtstags will ich jetzt aber grad nicht schreiben, da mir das so banal vorkommt grad. Vielleicht morgen. Also bis dann. ganz liebe Grüße aus dem heißen Californien :). eure silvi

aufsteigender Rauch von der Feuerfront im Süden (das Foto ist von unserem Fenster aus fotografiert, das ist zur Zeit unsere Aussicht)

das sind keine zweiten Berge, sondern Rauchwolken (auch aus unserem Fenster)

das sind wirklich keine Wolken, sondern das ist alles Rauch und man riecht es auch total (wieder aus unserem Fenster, wir bewegen uns zur Zeit nicht so wirklich fort)
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