... newer stories
Sonntag, 21. Oktober 2007
Rockkonzert und japanisch Essen
silvia dittrich, 10:03h
So, da bin ich wieder. Sorry, dass ich diese Woche nicht ganz so fleißig und regelmäßig mit schreiben war, aber irgendwie ist immer soo viel zu tun und dann bin ich immer so müde am Abend. Also, fangen wir bei Gestern (Freitag) mal an mit erzählen, denn da konnte ich wieder segeln gehen. Diesmal ohne Marie, da die lieber lernen wollte, da sie zwei Prüfungen nächste Woche hat. Dafür war das Wetter perfekt: sonnig, warm und eine angenehme Brise, die das segeln so richtig relaxend gemacht hat. Unsere Bootscrew war auch toll, David, Faires und ich haben ein gutes Team abgegeben und ws war recht lustig auf dem Boot. Mit der Rolle des Steuermanns haben wir uns immer abgewechselt und ich kann sagen, dass ich das diesmal wesentlich souveräner gemeistert habe, als letzte Woche (Hab sogar mal wieder ein fettes Lob vom teacher bekommen ;) ).
Am Abend hat mich Anthony dann abgeholt und wir sind zum Mission Beach gefahren, wo seine Freunde in ner Band bei nem Auftritt gespielt haben und danach noch zwei andere Bands. Das war richtig klasse. Endlich, nach zwei Monaten hab ich hier Menschen mit dem gleichen Musikgeschmack und ne Bar in der es Live Konzerte gibt gefunden. Das hat mir echt gefehlt. In der letzten Band war sogar ein Saxophon dabei. Da hab ich ganz schöne Sehnsucht nach meinem Schmuckstück gehabt. Das Musik machen fehlt mir schon sehr. Das ist so merkwürdig das hier nicht mehr zu haben, wenn man vorher fast jeden Tag gespielt hat. Anthony spielt allerdings Gitarre und er hat mir schon zugesichert, dass ich die auch mal benutzen kann :).
Heute Abend hab ich schon ein Geburtstagsgeschenk bekommen: von Komi. Ich war mit ihr, Miwa und Mickey (aus Taiwan) japanisch essen und Komi hat mich als Geburtstagsgeschenk eingeladen. Das war richtig klasse, da echt so ziemlich alles was uns da aufgetischt wurde völlig fremd für mich war. Dabei habich auch meinen Mut bewiesen und teilweise sehr komische Sachen gegessen. Wir haben ganz viele verschiedene Sachen bestellt und dann stand das ganze Esse in der Mitte und jeder hatte einen kleinen Teller und konnte sich sozusagen nehmen, was er wollte. Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Gerichte ausprobieren. Die meisten haben mir auch geschmeckt und einige waren sogar richtig doll lecker, aber rohe Zunge und so ein anderes schleimiges Ding, was ich nur mit Augen zu essen konnte, weil es so eklig aussah, waren nicht gerade mein Fall. Aber ich war so mutig und hab es wenigstens probiert, wofür ich auch viel Anerkennung geerntet habe. Komi war glaub ich in ihrem Element, sie fand es total klasse, mich immer neue Sachen probieren zu lassen, hat mir alles erklärt und immer gleich gefragt wie ich es finde. So viel hab ich schon lange nicht mehr über Essen reflektiert :). Mein Können in Umgang mit Stäbchen wurde auch bewundert und als perfekt eingestuft (die waren alle ganz überrascht, das ich das so gut kann :) ) (war sogar besser als bei der Taiwanesin und vielen Japanern wie mir gesagt wurde).
Zwei Briefe zu meinem Geburtstag sind heute auch angekommen, da hab ich mich gefreut wie ein kleines Kind :), hab sie aber noch nicht aufgemacht, sondern warte damit bis Montag (oder Sonntag Nacht :)).
okay, soviel erst mal dazu. bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

Anthony (vorne Mitte) und ein paar andere Freunde von ihm, die wir dort getroffen haben

'Monday's Alibi' die erste Band (Sänger und Gittarist sind mit Anthony befreundet)

im japanischen Restaurant 'Tajima'

das hab ich wirklich gegessen, allerdings nur mit Skepsis, Mut und Augen zu und dann hats immer noch nicht geschmeckt. nie wieder! brrrrrr

Augen und Fischmund zuerst. Ein ganzer Fisch, da war ich auch ganz schön skeptisch, am Ende war es dann mein Favourite. Innen drin ist Ei und kein Fisch.

einiges von unserem Essen. Da kam aber immer wieder noch was nach :)
Am Abend hat mich Anthony dann abgeholt und wir sind zum Mission Beach gefahren, wo seine Freunde in ner Band bei nem Auftritt gespielt haben und danach noch zwei andere Bands. Das war richtig klasse. Endlich, nach zwei Monaten hab ich hier Menschen mit dem gleichen Musikgeschmack und ne Bar in der es Live Konzerte gibt gefunden. Das hat mir echt gefehlt. In der letzten Band war sogar ein Saxophon dabei. Da hab ich ganz schöne Sehnsucht nach meinem Schmuckstück gehabt. Das Musik machen fehlt mir schon sehr. Das ist so merkwürdig das hier nicht mehr zu haben, wenn man vorher fast jeden Tag gespielt hat. Anthony spielt allerdings Gitarre und er hat mir schon zugesichert, dass ich die auch mal benutzen kann :).
Heute Abend hab ich schon ein Geburtstagsgeschenk bekommen: von Komi. Ich war mit ihr, Miwa und Mickey (aus Taiwan) japanisch essen und Komi hat mich als Geburtstagsgeschenk eingeladen. Das war richtig klasse, da echt so ziemlich alles was uns da aufgetischt wurde völlig fremd für mich war. Dabei habich auch meinen Mut bewiesen und teilweise sehr komische Sachen gegessen. Wir haben ganz viele verschiedene Sachen bestellt und dann stand das ganze Esse in der Mitte und jeder hatte einen kleinen Teller und konnte sich sozusagen nehmen, was er wollte. Auf diese Weise konnte ich ganz verschiedene Gerichte ausprobieren. Die meisten haben mir auch geschmeckt und einige waren sogar richtig doll lecker, aber rohe Zunge und so ein anderes schleimiges Ding, was ich nur mit Augen zu essen konnte, weil es so eklig aussah, waren nicht gerade mein Fall. Aber ich war so mutig und hab es wenigstens probiert, wofür ich auch viel Anerkennung geerntet habe. Komi war glaub ich in ihrem Element, sie fand es total klasse, mich immer neue Sachen probieren zu lassen, hat mir alles erklärt und immer gleich gefragt wie ich es finde. So viel hab ich schon lange nicht mehr über Essen reflektiert :). Mein Können in Umgang mit Stäbchen wurde auch bewundert und als perfekt eingestuft (die waren alle ganz überrascht, das ich das so gut kann :) ) (war sogar besser als bei der Taiwanesin und vielen Japanern wie mir gesagt wurde).
Zwei Briefe zu meinem Geburtstag sind heute auch angekommen, da hab ich mich gefreut wie ein kleines Kind :), hab sie aber noch nicht aufgemacht, sondern warte damit bis Montag (oder Sonntag Nacht :)).
okay, soviel erst mal dazu. bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

Anthony (vorne Mitte) und ein paar andere Freunde von ihm, die wir dort getroffen haben

'Monday's Alibi' die erste Band (Sänger und Gittarist sind mit Anthony befreundet)

im japanischen Restaurant 'Tajima'

das hab ich wirklich gegessen, allerdings nur mit Skepsis, Mut und Augen zu und dann hats immer noch nicht geschmeckt. nie wieder! brrrrrr

Augen und Fischmund zuerst. Ein ganzer Fisch, da war ich auch ganz schön skeptisch, am Ende war es dann mein Favourite. Innen drin ist Ei und kein Fisch.

einiges von unserem Essen. Da kam aber immer wieder noch was nach :)
... link (2 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Huntington Gardens and Library in Pasadena, L.A.
silvia dittrich, 08:40h
Hallo. Sorry für den Tag Verspätung, aber ihr kennt das ja, es gibt immer sooooo viel zu tun. Aber hier bin ich nun wieder mit Teil 2 der L.A. Story. Zuerst aber mal ein ganz dickes Dankeschön an euch alle und die netten Komplimente über meine Art zu schreiben. Es ist natürlich immer wieder schön zu wissem, dass die Seite gern gelesen wird. Aber nun zum Thema: Sonntag (2.Tag in L.A.)
NAchdem wir ein sehr spartanisches Frühstück in der nicht allzu klinisch sauberen Hostelküche eingenommen haben, haben wir uns mit Hilfe der Metro erst einmal wieder bis zur Union Station vorgekämpft und dann dort verzweifelt nach jemandem gesucht, der uns sagen konnte wie wir zur Huntington Library kommen, was unser Ziel war (genauer: Huntington Library and arts collection / Botanical Gardens). Nach einer Ewigkeit, wie es uns erschien, saßen wir dann auch in der Gold Line nach Pasadena, wo unser Ziel lag. Pasadena stellte sich als richtig idyllisch mit schönen Einfamilienhäusern, Vorgärten und zahlreichen einsamen Alleen heraus. Auf der Straße wuchsen Bäume, von denen wir die Limonen (die einfach umwerfend geduftet haben) pflücken konnten und von Menschen und Autos (außer parkenden) weit und breit keine Spur. Das war richtig erholsam nach der Hektik der Universal Studios und Hollywoods.
Die Huntington Library ist eine der besten Research Bibliotheken in den ganzen USA auf ihrem Gebiet (amerikanische Kolonialgeschichte und noch mehr, was ich abe nicht mehr weiß, sorry) und das besondere an ihr war, dass sie ein paar einmalige alte Manuskripte besitzt, bei denen mein Anglistik, Germanistik und Literaturherz natürlich höher geschlagen hat. Da war zum Beispiel die Gutenbergbibel (eines der ersten gedruckten Bücher überhaupt), Die Canterbury Tales von Chaucer und für mich am tollsten (ich war so aufgeregt, als würde ich gleich Johnny Depp treffen ;) ): das erste Folio mit Shakespeares Werken von 1623. Für Leute, die nicht Shakespeare studiert haben, klingt das vielleicht langweilig, aber um euch ins Bild zu rücken: dieses Buch wurde ungefähr schon 100 mal in meinem Studium erwähnt, da es eigentlich das wichtigste Zeugnis ist, aus dem wir Shakespeares Werke kennen. Er selbst war nämlich nicht gerade so darauf getrimmt gewesen, seine Stücke auch in Druckform herauszubringen. Immerhin hat er sie nicht zum lesen, sondern für die Bühne geschrieben. In diesem Buch (welches sieben Jahre nach seinem Tod erschien) waren nun 36 Stücke Shakespeares gedruckt und 18 davon zum ersten Mal überhaupt. Für die Literaturforscher und die Stücke, wie wir sie heute kennen, ist das die überhaupt wichtigste Quelle, die wir haben. Von diesem Buch wurde nun zu sagen etliche Male erzählt und es war immer ein Begriff, ein Datum (ein wichtiges) aber irgendwie ungreifbar für mich. Ich meine, ich hatte es ja nie gesehen und man kann ja auch nicht einfach in den Laden gehen und es kaufen. Und nun stand ich leibhaftig davor und konnte darin lesen. Das war echt unglaublich für mich. Einfach wahnsinnig aufregend. Vor Aufregung hab ich auch gleich die ganze Seite gelesen, die da aufgeschlagen war. Genauso gab es da die überhaupt erste gedruckte Version von Ein Sommernachtstraum (von 1600), was total cool war, da wir das die Woche vorher erst behandelt haben und mein Paper darüber war (das hab ich auch vor Aufregung dort gelesen :) ). Okay, aber genug davon. Dort gab es ja nicht nur Bücher, sondern auch unbeschreiblich schöne Gärten. Am allerschönsten war der japanische Garten. Das war wie im Traum, wie in einem Märchen und die vollkommene Harmonie. Marie und ich waren dort (außer den Kindern, die mit ihren Eltern da waren) eindeutig die jüngsten, aber das war uns egal, denn es war wahnsinnig schön und entspannend. Neben dem japanischen Garten gab es unter anderem noch den Zen Garten, australischen Garten, Shakespeargarten, Statuengarten, Dschungelgarten, Wüstengarten, Palmengarten und einen Bambuswald. Das genialste war natürlich, dass wir dazu auch noch absolut perfektes Wetter hatten.
Auf dem Rückweg zur Union Station sind wir dann noch einmal kurz im Zentrum von Pasadena gelandet und haben das angesehen mit einem unglaublich schönem Rathaus. Insgesamt gesehen war dieser Tag sehr anstrengend für unsere Füße und Schultern (wir mussten ja den ganzen Tag unsere Taschen mit herum tragen), aber unheimlich schön und entspannend udn der absolute Kontrast zur Verrücktheit des Tages zuvor. Ich glaube diese Mischung war es auch, die das Wochenende so perfekt gemacht hat.
also, bis bald. ganz liebe Grüße aus San Diego. eure silvi

Am Eingang des japanischen Gartens

japanischer Garten

im Bambusdickicht

hatte ich eigetnlich schon den Bonsai Garten erwähnt?

Riesenbäume im Dschungelgarten

First Folio von Shakespeare von 1623

Rathaus von Pasadena
NAchdem wir ein sehr spartanisches Frühstück in der nicht allzu klinisch sauberen Hostelküche eingenommen haben, haben wir uns mit Hilfe der Metro erst einmal wieder bis zur Union Station vorgekämpft und dann dort verzweifelt nach jemandem gesucht, der uns sagen konnte wie wir zur Huntington Library kommen, was unser Ziel war (genauer: Huntington Library and arts collection / Botanical Gardens). Nach einer Ewigkeit, wie es uns erschien, saßen wir dann auch in der Gold Line nach Pasadena, wo unser Ziel lag. Pasadena stellte sich als richtig idyllisch mit schönen Einfamilienhäusern, Vorgärten und zahlreichen einsamen Alleen heraus. Auf der Straße wuchsen Bäume, von denen wir die Limonen (die einfach umwerfend geduftet haben) pflücken konnten und von Menschen und Autos (außer parkenden) weit und breit keine Spur. Das war richtig erholsam nach der Hektik der Universal Studios und Hollywoods.
Die Huntington Library ist eine der besten Research Bibliotheken in den ganzen USA auf ihrem Gebiet (amerikanische Kolonialgeschichte und noch mehr, was ich abe nicht mehr weiß, sorry) und das besondere an ihr war, dass sie ein paar einmalige alte Manuskripte besitzt, bei denen mein Anglistik, Germanistik und Literaturherz natürlich höher geschlagen hat. Da war zum Beispiel die Gutenbergbibel (eines der ersten gedruckten Bücher überhaupt), Die Canterbury Tales von Chaucer und für mich am tollsten (ich war so aufgeregt, als würde ich gleich Johnny Depp treffen ;) ): das erste Folio mit Shakespeares Werken von 1623. Für Leute, die nicht Shakespeare studiert haben, klingt das vielleicht langweilig, aber um euch ins Bild zu rücken: dieses Buch wurde ungefähr schon 100 mal in meinem Studium erwähnt, da es eigentlich das wichtigste Zeugnis ist, aus dem wir Shakespeares Werke kennen. Er selbst war nämlich nicht gerade so darauf getrimmt gewesen, seine Stücke auch in Druckform herauszubringen. Immerhin hat er sie nicht zum lesen, sondern für die Bühne geschrieben. In diesem Buch (welches sieben Jahre nach seinem Tod erschien) waren nun 36 Stücke Shakespeares gedruckt und 18 davon zum ersten Mal überhaupt. Für die Literaturforscher und die Stücke, wie wir sie heute kennen, ist das die überhaupt wichtigste Quelle, die wir haben. Von diesem Buch wurde nun zu sagen etliche Male erzählt und es war immer ein Begriff, ein Datum (ein wichtiges) aber irgendwie ungreifbar für mich. Ich meine, ich hatte es ja nie gesehen und man kann ja auch nicht einfach in den Laden gehen und es kaufen. Und nun stand ich leibhaftig davor und konnte darin lesen. Das war echt unglaublich für mich. Einfach wahnsinnig aufregend. Vor Aufregung hab ich auch gleich die ganze Seite gelesen, die da aufgeschlagen war. Genauso gab es da die überhaupt erste gedruckte Version von Ein Sommernachtstraum (von 1600), was total cool war, da wir das die Woche vorher erst behandelt haben und mein Paper darüber war (das hab ich auch vor Aufregung dort gelesen :) ). Okay, aber genug davon. Dort gab es ja nicht nur Bücher, sondern auch unbeschreiblich schöne Gärten. Am allerschönsten war der japanische Garten. Das war wie im Traum, wie in einem Märchen und die vollkommene Harmonie. Marie und ich waren dort (außer den Kindern, die mit ihren Eltern da waren) eindeutig die jüngsten, aber das war uns egal, denn es war wahnsinnig schön und entspannend. Neben dem japanischen Garten gab es unter anderem noch den Zen Garten, australischen Garten, Shakespeargarten, Statuengarten, Dschungelgarten, Wüstengarten, Palmengarten und einen Bambuswald. Das genialste war natürlich, dass wir dazu auch noch absolut perfektes Wetter hatten.
Auf dem Rückweg zur Union Station sind wir dann noch einmal kurz im Zentrum von Pasadena gelandet und haben das angesehen mit einem unglaublich schönem Rathaus. Insgesamt gesehen war dieser Tag sehr anstrengend für unsere Füße und Schultern (wir mussten ja den ganzen Tag unsere Taschen mit herum tragen), aber unheimlich schön und entspannend udn der absolute Kontrast zur Verrücktheit des Tages zuvor. Ich glaube diese Mischung war es auch, die das Wochenende so perfekt gemacht hat.
also, bis bald. ganz liebe Grüße aus San Diego. eure silvi

Am Eingang des japanischen Gartens

japanischer Garten

im Bambusdickicht

hatte ich eigetnlich schon den Bonsai Garten erwähnt?

Riesenbäume im Dschungelgarten

First Folio von Shakespeare von 1623

Rathaus von Pasadena
... link (1 Kommentar) ... comment
Dienstag, 16. Oktober 2007
Universal Studios in L.A.
silvia dittrich, 10:38h
Halli Hallo. Da bin ich wieder. Melde mich zurück vom Wochenende, was übrigens zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgefallen ist und ziemlich anstrengend war.
Samstag um fünf Uhr morgens hat mein Wecker geklingelt und Marie und ich haben uns fertig gemacht und von Komi zum Bahnhof bringen lassen. Von dort sind wir dann mit der Amtrak (so heißt der Zug hier) nach L.A. gefahren. Das System mit dem einsteigen in den Zug ist hier übrigens sehr anders als in Deutschland. Man kann nicht einfach zum Gleis gehen und einsteigen wenn der Zug kommt, sondern man muss früher da sein und sich in einer Reihe im Bahnhof anstellen und wird dann geschlossen zum Zug gebracht. Wenn man später kommt hat man Pech, denn die schreiben nirgendwo dran, wo genau der Zug jetzt fährt.
Auf jeden Fall waren wir genau perfekt da und fanden uns zwei Stunden und 40 Minuten später (9:40 Uhr) in der Union Station in L.A. wieder. Von da aus ging es direkt mit der Metro zu den Universal Studios in Universal City. Das einzige was wir wussten, war die Station die wir raus mussten, alles andere war dem Zufall überlassen und wir hofften einfach darauf, dass es ausgeschildert ist, wo man genau hin muss. Wieder an der Erdoberfläche fanden wir dann auch ein riesiges Schild wo Universal City drauf stand und dahinter ein paar Shuttles wo ganz viele Leute eingestiegen sind, also sind wir auf gut Glück dann auch mal da rein gehüpft und wurden auch prompt vor dem Eingang zu den Universal Studios wieder rausgeschmissen.
Dort ist es ziemlich bunt und verückt und es gab richtig viel zu tun und zu erleben. Angefangen haben wir mit Shrek in 4D, d.h. 3D Bild und als vierte Komponente wird man im Sitz rumgeschleudert oder nass gespritzt, wenn es grad zum Film passt. War ziemlich lustig. Danach war natürlich die Studio Tour dran, wo wir unter anderem zu Schaustätten und Kulissen von Gilmore Girls, Crossing Jordan, Psycho, War of the Worlds und Desperate Housewives geführt wurden, King Kong begegnet sind und Autos und Hubschrauber brennen gesehen haben. Wieder im Entertainment Bereich, haben wir als nächstes das House of Horror in Angriff genommen, wo wir von echten Leuten verfolgt wurden und Messerattacken am Ende nur mit lautem Gekreische und Gerenne überstanden haben (das war echt gruslig). Aber auch andere wissenswerte Sachen kann man in den Universal Studios erleben, so konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und zusehen, wie Sound und Bildeffekte entstehen, was total faszinierend war. Mit der richtigen Technik kann man ziemlich viele Illusionen erstellen und fast alles möglich machen. Im Jurassic Park sind wir dann nicht nur riesengroßen Sauriern begegnet (die mir übrigens Wasser ins Gesicht gespukt haben), sondern hatten auch ne ziemlich rasante Abfahrt am Ende, bei der mein Magen glaub ich kurz meinen Körper verlassen hat. Als Abschluss Event haben wir uns Waterworld aufgehoben, wo wir Zeugen von genialen Stunts und Explosionen werden konnten. Zwischendurch haben wir natürlich noch zahlreiche Moviestars getroffen, wie Marylin Monroe, Zorro, Shrek, Dracula und die Simpsons und unter anderem bei den Flintstones eine Pause eingelegt. Um halb sechs haben sie dann aber angefangen die Gäste raus zu räuchern, denn um 6 schloss der Park und so haben sie auf einmal an jeder Ecke irgendwelche Rauchteile gezündet und man ist freiwillig geflohen. Sehr clevere Methode.
Der Citywalk war aber natürlich noch lange auf und der war soo bunt und crazy. Unter anderem gab es da ein Restaurant namens Bubba Gumps Shrimp, wem das bekannt vorkommt und natürlich massenweise Kinos.
Nachdem wir eine Station mit der Metro wieder zurückgefahren waren, standen wir dann auch völlig erschöpft vor unserem Hostel, und es war wirklich direkt gegenüber vom Kodak Theatre und Chinese Theatre auf dem Hollywood Boulevard. Echt total genial. Abendessen haben wir in einem Diner eingenommen, was auch locker aus nem Film aus den 60ern hätte sein können. Richtig genial und mit Musikauswahk aus der Dukebox und 11 Uhr abends sind wir dann völlig ausgepowert in unsere Doppelstockbetten gefallen und haben das erste mal den ganzen Tag einfach nur geruht.
So, das war der erste Streich, der zweite (Sonntag) kommt dann morgen. Da hatten wir übrigens das volle Kontrastprogramm zu crazy Universal City.
Also bis dann. ganz liebe Grüße (auch an die Leser in Georgia und Mallorca ;) ). eure silvi




my new friends

Waterworld


Hard Rock Café auf dem City Walk
Samstag um fünf Uhr morgens hat mein Wecker geklingelt und Marie und ich haben uns fertig gemacht und von Komi zum Bahnhof bringen lassen. Von dort sind wir dann mit der Amtrak (so heißt der Zug hier) nach L.A. gefahren. Das System mit dem einsteigen in den Zug ist hier übrigens sehr anders als in Deutschland. Man kann nicht einfach zum Gleis gehen und einsteigen wenn der Zug kommt, sondern man muss früher da sein und sich in einer Reihe im Bahnhof anstellen und wird dann geschlossen zum Zug gebracht. Wenn man später kommt hat man Pech, denn die schreiben nirgendwo dran, wo genau der Zug jetzt fährt.
Auf jeden Fall waren wir genau perfekt da und fanden uns zwei Stunden und 40 Minuten später (9:40 Uhr) in der Union Station in L.A. wieder. Von da aus ging es direkt mit der Metro zu den Universal Studios in Universal City. Das einzige was wir wussten, war die Station die wir raus mussten, alles andere war dem Zufall überlassen und wir hofften einfach darauf, dass es ausgeschildert ist, wo man genau hin muss. Wieder an der Erdoberfläche fanden wir dann auch ein riesiges Schild wo Universal City drauf stand und dahinter ein paar Shuttles wo ganz viele Leute eingestiegen sind, also sind wir auf gut Glück dann auch mal da rein gehüpft und wurden auch prompt vor dem Eingang zu den Universal Studios wieder rausgeschmissen.
Dort ist es ziemlich bunt und verückt und es gab richtig viel zu tun und zu erleben. Angefangen haben wir mit Shrek in 4D, d.h. 3D Bild und als vierte Komponente wird man im Sitz rumgeschleudert oder nass gespritzt, wenn es grad zum Film passt. War ziemlich lustig. Danach war natürlich die Studio Tour dran, wo wir unter anderem zu Schaustätten und Kulissen von Gilmore Girls, Crossing Jordan, Psycho, War of the Worlds und Desperate Housewives geführt wurden, King Kong begegnet sind und Autos und Hubschrauber brennen gesehen haben. Wieder im Entertainment Bereich, haben wir als nächstes das House of Horror in Angriff genommen, wo wir von echten Leuten verfolgt wurden und Messerattacken am Ende nur mit lautem Gekreische und Gerenne überstanden haben (das war echt gruslig). Aber auch andere wissenswerte Sachen kann man in den Universal Studios erleben, so konnten wir einen Blick hinter die Kulissen werfen und zusehen, wie Sound und Bildeffekte entstehen, was total faszinierend war. Mit der richtigen Technik kann man ziemlich viele Illusionen erstellen und fast alles möglich machen. Im Jurassic Park sind wir dann nicht nur riesengroßen Sauriern begegnet (die mir übrigens Wasser ins Gesicht gespukt haben), sondern hatten auch ne ziemlich rasante Abfahrt am Ende, bei der mein Magen glaub ich kurz meinen Körper verlassen hat. Als Abschluss Event haben wir uns Waterworld aufgehoben, wo wir Zeugen von genialen Stunts und Explosionen werden konnten. Zwischendurch haben wir natürlich noch zahlreiche Moviestars getroffen, wie Marylin Monroe, Zorro, Shrek, Dracula und die Simpsons und unter anderem bei den Flintstones eine Pause eingelegt. Um halb sechs haben sie dann aber angefangen die Gäste raus zu räuchern, denn um 6 schloss der Park und so haben sie auf einmal an jeder Ecke irgendwelche Rauchteile gezündet und man ist freiwillig geflohen. Sehr clevere Methode.
Der Citywalk war aber natürlich noch lange auf und der war soo bunt und crazy. Unter anderem gab es da ein Restaurant namens Bubba Gumps Shrimp, wem das bekannt vorkommt und natürlich massenweise Kinos.
Nachdem wir eine Station mit der Metro wieder zurückgefahren waren, standen wir dann auch völlig erschöpft vor unserem Hostel, und es war wirklich direkt gegenüber vom Kodak Theatre und Chinese Theatre auf dem Hollywood Boulevard. Echt total genial. Abendessen haben wir in einem Diner eingenommen, was auch locker aus nem Film aus den 60ern hätte sein können. Richtig genial und mit Musikauswahk aus der Dukebox und 11 Uhr abends sind wir dann völlig ausgepowert in unsere Doppelstockbetten gefallen und haben das erste mal den ganzen Tag einfach nur geruht.
So, das war der erste Streich, der zweite (Sonntag) kommt dann morgen. Da hatten wir übrigens das volle Kontrastprogramm zu crazy Universal City.
Also bis dann. ganz liebe Grüße (auch an die Leser in Georgia und Mallorca ;) ). eure silvi




my new friends

Waterworld


Hard Rock Café auf dem City Walk
... link (1 Kommentar) ... comment
... older stories