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Dienstag, 25. September 2007
Ganz viel Shakespeare und nette Mitbewohner
silvia dittrich, 09:21h
Der heutige Tag stand ganz im Schatten der Uni (obwohl der Himmel wieder blau ist und die Sonne in vollen Zügen scheint). Heute morgen musste meine Gruppe den Unterricht halten und das hat auch ganz gut geklappt. Prof. Brooks war ganz begeistert.
Danach bin ich die Bibliothek gesprintet und hab ein bissl was ausgedruckt, was ich dann brauchte, um an meinem Paper für den Shakespeare Kurs zu arbeiten, was ich dann auch den Rest des Tages gemacht habe, nur unterbrochen von 'Taming of a Shrew' ('Der Widerspenstigen Zähmung') lesen. Vor dem Kurs bin ich dann wieder in die Bibliothek, um mein Paper auszudrucken und dann in die Klasse, von der ich gerade erst wiedergekommen bin. Ihr seht also, hier wird nicht nur gesurft, sondern auch gearbeitet.
Heute habe ich hier meine erste Post aus dem Briefkasten geholt: eine Postkarte von Oma und Opa aus dem Urlaub auf Usedom. Hab mich riesig gefreut und jetzt hängt sie an meinem Schrank :).
Marie hat mir übrigens am Wochenende gesagt, dass sie total happy ist, dass sie mich getroffen hat und dass sie ohne mich wahrscheinlich noch nicht so viel erlebt hätte (da ich hier ja meistens die Pläne schmiede, was wir machen könnten und ich sie auch dazu gebracht habe, mit mir surfen und segeln zu gehen) und dass sie glaubt, dass wir auch später noch in ständigem Kontakt bleiben werden. Fand ich total süß und cool. Komi wird auch schon immer ganz traurig, wenn sie daran denkt, dass ich ja nur ein Semester hier bleibe (sie bleibt ja ein ganzes Jahr). Haben glaube ziemliches Glück gehabt hier mit unserer Zimmerzusammenstellung und dass wir uns so gut verstehen (weiß ja, dass das ni selbstverständlich ist ;) ).
Okay, mehr gibts heute wirklich nicht zu berichten, es sei denn euch interessiert ne Charakteranalyse von Hermia und Lysander in Shakespeare's Midsummer Night's Dream ;).
Bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

beim Football. das war übrigens der Tag, wo es morgens geregnet hat, da hab ich gleich Angst bekommen und was langärmliges angezogen (was ich aber ziemlich schnell bereut hab :) )

Clubnight

das glückliche Geburtstagskind auf unserem Geschenk ;)
Danach bin ich die Bibliothek gesprintet und hab ein bissl was ausgedruckt, was ich dann brauchte, um an meinem Paper für den Shakespeare Kurs zu arbeiten, was ich dann auch den Rest des Tages gemacht habe, nur unterbrochen von 'Taming of a Shrew' ('Der Widerspenstigen Zähmung') lesen. Vor dem Kurs bin ich dann wieder in die Bibliothek, um mein Paper auszudrucken und dann in die Klasse, von der ich gerade erst wiedergekommen bin. Ihr seht also, hier wird nicht nur gesurft, sondern auch gearbeitet.
Heute habe ich hier meine erste Post aus dem Briefkasten geholt: eine Postkarte von Oma und Opa aus dem Urlaub auf Usedom. Hab mich riesig gefreut und jetzt hängt sie an meinem Schrank :).
Marie hat mir übrigens am Wochenende gesagt, dass sie total happy ist, dass sie mich getroffen hat und dass sie ohne mich wahrscheinlich noch nicht so viel erlebt hätte (da ich hier ja meistens die Pläne schmiede, was wir machen könnten und ich sie auch dazu gebracht habe, mit mir surfen und segeln zu gehen) und dass sie glaubt, dass wir auch später noch in ständigem Kontakt bleiben werden. Fand ich total süß und cool. Komi wird auch schon immer ganz traurig, wenn sie daran denkt, dass ich ja nur ein Semester hier bleibe (sie bleibt ja ein ganzes Jahr). Haben glaube ziemliches Glück gehabt hier mit unserer Zimmerzusammenstellung und dass wir uns so gut verstehen (weiß ja, dass das ni selbstverständlich ist ;) ).
Okay, mehr gibts heute wirklich nicht zu berichten, es sei denn euch interessiert ne Charakteranalyse von Hermia und Lysander in Shakespeare's Midsummer Night's Dream ;).
Bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

beim Football. das war übrigens der Tag, wo es morgens geregnet hat, da hab ich gleich Angst bekommen und was langärmliges angezogen (was ich aber ziemlich schnell bereut hab :) )

Clubnight

das glückliche Geburtstagskind auf unserem Geschenk ;)
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Montag, 24. September 2007
Football an Komi's Geburtstag
silvia dittrich, 09:16h
Hello again. Hier bin ich wieder mit neuen Geschichten ;). Gestern hatte Komi Geburtstag und da musste natürlich ein Tages- und Abendprogramm her, um das zu würdigen. So sind wir am Nachmittag ins Qualcom Stadium zum Saisonsauftakt des Football gegangen und haben die SDSU Aztecs angefeuert. Das Stadium ist riesig. Das war der Wahnsinn. Normalerweise kennt man sowas nur aus dem Fernsehen, aber da war das auf einmal Realität. Tausende Menschen in rot-schwarzen Klamotten (SDSU Farben) und Aufschriften sind hineingeströmt und wir hinterher, allerdings etwas zielunsicherer als die anderen, da wir uns erst mal erfragen mussten, wo in diesem Labyrinth überhaupt wir hin mussten. Der Student Plaza war dann unser Ziel und so sicherten wir uns ein paar gute Plätze und beobachteten total begeistert die Parade der vielen Orchester und Artistentruppen auf dem Rasen, die das Publikum in die richtige Stimmung brachten. Neben vielen langen Strategieberatungen durften wir dann zum Glück auch ein paar spektakuläre Touchdowns beobachten, die sogar uns (als Unwissende) zum mitfiebern und Anfeuerungsschreien verleitet haben. Leider geht das aber nicht immer so und deshalb muss ich sagen, dass man schon ein paar Freunde zum quatschen mithaben sollte, da es sonst langweilig werden könnte (das Spiel ging ja auch geschlagene vier Stunden (mit Pause) ).
Am Abend gings dann mal wieder nach Downtown in On Broadway zum feiern. Was auch sehr lustig war, allerdings werde ich glaube nie über den Fakt hinwegkommen, dass die hier wirklich um halb bis dreiviertel zwei das Licht anmachen und die Musik aus und alle zum Ausgang katapultieren. Bin so froh, dass das in Deutschland nicht so ist. Verstehen kann ich es hier auch nicht, da man ja auch erst ab 21 in die Clubs reinkommt, ist also nicht so, dass da ganz viele Teenies rumhuppen, die früh ins Bett müssen. Na ja, aber wie gesagt, es war mal wieder sehr schön und ich hab diesmal meine hohen Schuhe (die von Katjas Hochzeit) angehabt und bemerkt, dass ich Fortschritte mache: die Füße taten mir zwar weh danach, aber ich hatte keine tauben Zehen (nach Katjas Hochzeit hab ich meine Zehen ungefähr zwei Wochen nicht mehr richtig gespürt).
Nachdem wir dann um ca. halb vier im Bett gelandet sind, bin ich um 8 heute wieder aufgestanden und hab ganz vorbildlich gelernt und mich dann um 11 mit meiner Affinity Group getroffen und ganz konstruktive Vorschläge für die Stunde morgen (die wir halten müssen) gemacht, die auch alle ganz begeistert angenommen wurden. Nach dem Gruppentreffen hab ich den Tag dann mit telefonieren und Lesen rumgebracht und jetzt holt mich der Schlafmangel ein und ich will ins Bettchen gehen.
Also bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

Qualcomm Stadium (mehr hat leider ni draufgepasst, war zu groß)

Orchesterperformance in der Pause

Gruppenfoto in On Broadway (v.l.: Komi, Gerret, me, Kevin, Miwa, Marie)

eine Ecke des tollen Bades (Toilette) im On Broadway Club
Am Abend gings dann mal wieder nach Downtown in On Broadway zum feiern. Was auch sehr lustig war, allerdings werde ich glaube nie über den Fakt hinwegkommen, dass die hier wirklich um halb bis dreiviertel zwei das Licht anmachen und die Musik aus und alle zum Ausgang katapultieren. Bin so froh, dass das in Deutschland nicht so ist. Verstehen kann ich es hier auch nicht, da man ja auch erst ab 21 in die Clubs reinkommt, ist also nicht so, dass da ganz viele Teenies rumhuppen, die früh ins Bett müssen. Na ja, aber wie gesagt, es war mal wieder sehr schön und ich hab diesmal meine hohen Schuhe (die von Katjas Hochzeit) angehabt und bemerkt, dass ich Fortschritte mache: die Füße taten mir zwar weh danach, aber ich hatte keine tauben Zehen (nach Katjas Hochzeit hab ich meine Zehen ungefähr zwei Wochen nicht mehr richtig gespürt).
Nachdem wir dann um ca. halb vier im Bett gelandet sind, bin ich um 8 heute wieder aufgestanden und hab ganz vorbildlich gelernt und mich dann um 11 mit meiner Affinity Group getroffen und ganz konstruktive Vorschläge für die Stunde morgen (die wir halten müssen) gemacht, die auch alle ganz begeistert angenommen wurden. Nach dem Gruppentreffen hab ich den Tag dann mit telefonieren und Lesen rumgebracht und jetzt holt mich der Schlafmangel ein und ich will ins Bettchen gehen.
Also bis bald. ganz liebe Grüße. eure silvi

Qualcomm Stadium (mehr hat leider ni draufgepasst, war zu groß)

Orchesterperformance in der Pause

Gruppenfoto in On Broadway (v.l.: Komi, Gerret, me, Kevin, Miwa, Marie)

eine Ecke des tollen Bades (Toilette) im On Broadway Club
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Samstag, 22. September 2007
Sehr starker Wind und Angst zu kentern
silvia dittrich, 07:55h
Hallo meine Lieben, da bin ich wieder. Entschuldigt den Ausfall gestern, aber wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist hier meistens ziemlich viel zu tun. Gestern war hier auf dem Campus ein Jazzkonzert zum Mittag und heute gabs ne Mariachi-Band. So wie es aussieht, spielt hier wohl jeden Mittag ne andere Band im Aztec Center auf der Freilichtbühne. Total cool. Da hab ich gestern auch gleich angefangen, mein Saxophon wieder zu vermissen.
Heute war wieder segeln angesagt, aber ganz ehrlich, diesmal hatte ich Angst und wär gar nicht so böse darüber gewesen, wenn ich an Land hätte bleiben dürfen, denn der Wind heute hat schon ne leichte Sturmstärke gehabt und war nicht ohne. Vor allem waren das ja ziemlich kleine Boote, die sich schnell ziemlich zur Seite neigen und leicht kentern. Nachdem unsere Lehrer uns dann auch bestätigt haben, dass es sehr starker Wind ist, den sie nicht gerade ner Anfängerklasse wünschen, erklärten sie uns noch, was wir tun sollen, wenn wir kentern und schickten uns ins Wasser. Da der Wind heut vom Süden kam (was hier sehr ungewöhnlich ist), lag das Deck sozusagen in der NO GO Zone und es war ne ziemliche Herausforderung, überhaupt erst einmal vom Deck weg zukommen. Die ich nicht wirklich gleich gemeistert habe, denn irgendwie hatte ich null Kontrolle über das Boot und bin erst mal am Strand gelandet. Nachdem ich dann wieder in See gestochen bin, brauchte ich trotzdem erst mal ne Weile um die ständige Angst vorm kentern zu verlieren und anzufangen das Segeln zu genießen und am Ende der Stunde, war ich die einzige, die trocken geblieben ist :).
Jeff hat uns dann noch zur Trolley Station nach Old Town gefahren (damit wir nicht den Bus nehmen mussten, er wohnt da irgendwo) und zwar in nem Chevrolet (Monte Carlo) von 1970. Ich saß glaub noch nie in so nem coolen Auto. Hab mich wie im Film gefühlt. Sah total klasse aus. Leider hatte ich keinen Foto mit, aber er hat gemeint, er nimmt ihn das nächste mal auch wieder und er wollte ihn sogar noch mal polieren fürs Foto ;).
Okay, das wars erst mal von mir. Kann sein, dass ich morgen nicht schreibe, da wir Komis Geburtstag feiern. Bis bald. glg. eure silvi


Aztec Center bei Nacht

Campus bei Nacht

Campus bei Nacht
Heute war wieder segeln angesagt, aber ganz ehrlich, diesmal hatte ich Angst und wär gar nicht so böse darüber gewesen, wenn ich an Land hätte bleiben dürfen, denn der Wind heute hat schon ne leichte Sturmstärke gehabt und war nicht ohne. Vor allem waren das ja ziemlich kleine Boote, die sich schnell ziemlich zur Seite neigen und leicht kentern. Nachdem unsere Lehrer uns dann auch bestätigt haben, dass es sehr starker Wind ist, den sie nicht gerade ner Anfängerklasse wünschen, erklärten sie uns noch, was wir tun sollen, wenn wir kentern und schickten uns ins Wasser. Da der Wind heut vom Süden kam (was hier sehr ungewöhnlich ist), lag das Deck sozusagen in der NO GO Zone und es war ne ziemliche Herausforderung, überhaupt erst einmal vom Deck weg zukommen. Die ich nicht wirklich gleich gemeistert habe, denn irgendwie hatte ich null Kontrolle über das Boot und bin erst mal am Strand gelandet. Nachdem ich dann wieder in See gestochen bin, brauchte ich trotzdem erst mal ne Weile um die ständige Angst vorm kentern zu verlieren und anzufangen das Segeln zu genießen und am Ende der Stunde, war ich die einzige, die trocken geblieben ist :).
Jeff hat uns dann noch zur Trolley Station nach Old Town gefahren (damit wir nicht den Bus nehmen mussten, er wohnt da irgendwo) und zwar in nem Chevrolet (Monte Carlo) von 1970. Ich saß glaub noch nie in so nem coolen Auto. Hab mich wie im Film gefühlt. Sah total klasse aus. Leider hatte ich keinen Foto mit, aber er hat gemeint, er nimmt ihn das nächste mal auch wieder und er wollte ihn sogar noch mal polieren fürs Foto ;).
Okay, das wars erst mal von mir. Kann sein, dass ich morgen nicht schreibe, da wir Komis Geburtstag feiern. Bis bald. glg. eure silvi


Aztec Center bei Nacht

Campus bei Nacht

Campus bei Nacht
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